NaaliArt

oder Skrizgals kleine Bastelecke


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Der Welpe braucht Taschen! Und so..

Wie der Titel schon sagte, und ich im vorherigen Beitrag zum Thema anmerkte, braucht der Welpe Taschen.
Da ich in 7 Tagen Terrorbasteln ja nur das gröbste Grundzeug fertig bekommen habe (war ja nur fürs MSP), kommt jetzt nach und nach der Feinschliff.

Im April ging es auf Darûkals ersten IT-Einsatz und dazu brauchte es noch ein paar praktische Dinge. Taschen zum Beispiel! Wie, das hab ich schonmal erwähnt..? Naja egal..

Also hab ich kurz vor der Con nochmal meine Lederreste durchforstet und fix was zusammengebastelt. Es gab nicht nur eine Gürteltasche für allerlei Kleinscheiß und Mittelchen, sondern ganz nach Brodh-Art auch noch ein kleines Aufbewahrungssäckchen für zwei Verbände (gigantische Riesemenge!). Einen halben Nachmittag später waren sie fertig:

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Gürteltasche (WiP) und Verbandsäckchen.

Ich habe den Schnitt ganz dreist von einer vorhandenen Gürteltasche abgenommen und dann mit Polsterleder die Tasche nachgenäht. Der Deckel ist aus Fettleder. Schuhcreme und etwas Acrylfarbe gab es zum Schluss auch noch.
Wenn ich mal endlich entsprechendes Werkzeug habe, werden die Kanten noch verschönert. Außerdem überlege ich, noch etwas rein zu brennen.

In Planung ist außerdem noch eine gescheite Umhängetasche für Heilerzeug und eventuell noch extra eine für Schreibkram. Denn ja, die Kleine kann schreiben. Zwar noch mehr schlecht als recht, aber sie übt fleißig und sammelt derweil diverse Schriftstücke zusammen, die für eine Brodh eventuell nützlich sein könnten. Sobald es an der Schreibfront etwas zuzeigen gibt, schreibe ich darüber.

Und da es im Juni wieder (leider nur einen Tag) auf eine kleine Con in der Nähe geht, wollte ich mir außerdem einen schönen weiten Mantel aus Wollstoff machen. Ich habe zuhause Unmengen an nicht zusammen passenden Stücken rumliegen, die damit endlich mal einen sinnvollen Nutzen bekommt. Denn auf dem Unterwegs 9 war es zeitweise doch arg kalt, sodass der kleine Welpe andauernd Mäntel, Umhänge und Co. hamstern musste um nicht zu erfrieren.
Und ja, ich friere auch im Sommer gerne. So ein Reisemantel ist schon ganz sinnig. *nick*

Also To-Do für kommende Con:
– Reisemantel- Umhängetasche für Zeugs
– mehr Schreibzeug

Das Mieder schaffe ich vermutlich vor Herbst aus Zeitmangel nicht mehr. Naja, passiert. OT wieder..^^

So long~

Und zum Schluss noch ein unglaublich wunderschönes IT-Bild von Darûkal und ihrer „neuen Familie“, ganz frech von Zarraks Blog geklaut. Nur echt mit skeptischem Blick der Dame in rot.

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Kunibert muss sterben!

Bildquelle: Lady Zarrâk, Hauptmannfrauork der Rote Drachen Söldner

 

 


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Darûkal, Brodh’lob û narash

Nachdem ich jetzt schon fast zwei Wochen wieder ein Deutschland bin, gibt es jetzt endlich einen neuen Beitrag. Eigentlich wollte ich schon früher was dazu schreiben, aber wie das im Urlaub ja immer so ist…..

Es begab sich auf der Arbeit, in der Werkstatt, zwischen Drehmaschine und Klimaanlage, dass ich spontan eine Idee hatte, wie ich ein bestehendes Bastelkonzept verbessern und für mich spielbar machen kann. Nach 20 min war dann aber plötzlich ein ganz neuer Charakter geboren… aber gut, kann ja mal passieren. *drop*
Und dann kam eins zum anderen und letztendlich hatte ich ein Konzept, eine Gruppe aus meiner Nähe bei denen ich ihn spielen kann und sogar eine Con mit jenen in absehbarer Zeit. Und weil ein paar liebe Menschen am 8.04. mit mir zum MPS fahren wollten und man als Larper ja nie was zum anziehen hat, war also ziemlich schnell die aberwitzige Idee geboren, innerhalb von 7, ich wiederhole 7!! Tagen eine komplette Orkgewandung zusammenzubasteln – mit selbstgebauter Maske.
Aber gut, lest selbst.

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Darûkal ist ein Ork nach Herr der Ringe und ist genau wie Skrizgal nach dem Grat u Murdur-Hintergrund gebaut. Allerdings weiß sie eigentlich nichts von ihrer Herkunft und den Umständen ihres Lebens, da sie als Welpe schon aus der „gewohnten Umgebung“ gerissen wurde und im Grunde nichts über die Gesellschaft im Grat gelernt hat, bis auf ihre Sprache Blackspeech. Deshalb weiß sie auch nichts über soziale Stände, Rassen und „Gottheiten“, die dort ja überaus wichtig sind.

Warum der Murks? Die Gruppe die ich anpeile ist eine lokale Gruppe außerhalb des Grat u Murdurs, bei denen Orks aber durchaus willkommen sind. Außerdem hab ich einfach zu viel Liebe für diesen Hintergrund und Orks allgemein. Lebt damit! 😀
Trotzdem ist der Charakter nicht komplett vom GuM losgelöst, da der Shakh Bûrz ja in den Köpfen all seiner Untertanen ist – ob sie es wissen oder nicht.

Und weil ich mit Skrizgal schon genug Rennerei habe (so als Shirku/Späher), wird es diesmal eine Brodh’lob (Feldscherin). Erstmal soll sie nur als „Wald und Wiesen-Arzt“ fungieren, aber eigentlich hab ich auch Bock auf Zîmal (Gift- und Trankmischer), Sharogal (Chirurg) und so Zeug. Mal sehen was ich davon umsetze.
Trotzdem werde ich dem Kämpfen nicht komplett entsagen, weil ich nicht weiß ob mir das Spiel als reiner Feldscher überhaupt liegt. Deshalb wird es bei Gelegenheit dann noch ein paar Waffen geben… ich denke dabei an ein, zwei Messer und eventuell einen Kampfstab. Ich mag Stäbe, die machen große Reichweite, das is ganz geil mit Kurze ArmeTM. ^^
Und da der Charakter ja noch ziemlich jung ist, kann sie sich ja auch noch entwickeln.

Aber genug gesabbelt! Erstmal eine Konzeptzeichnung:

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Das hat mir dann nach langem überlegen und Leute nerven am besten gefallen.

Meine To-Do-Liste zum MPS, also für die 7 Tage Wutbasteln letzte Woche sah so aus:
Tunika pimpen und verlängern
Mantel nähen
Kopfputz basteln
Maske bauen
Kontaktlinsen bestellen
Ledermieder pimpen

Rot wie immer unfertig, orange angefangen und grün fertig.

Dazu gab es schon vorhandenes, bzw von Skriz geliehes Zeug:
– Hose (von Skriz)
– Stiefel (von Skriz)
– Armwickel
– fingerlose Handschuhe (von Skriz)
– Tunika- Perlenkette
– Wollponcho
– alter Ledergürtel
– Gürteltasche (von Skriz)

 

Die Tunika:

Die Tunika ist die Alte von Skrizgal, vor ihrem Gewandungsoverhaul im letzten Jahr. Davon habe ich die angenähte Fakeweste, die Fakeärmel und den Halsschlauch entfernt, den Kragen etwas verstärkt und sie verlängert. Ich muss vermutlich wieder einen Halsschlauch annähen (der Alte war aber auch einfach gruselig) und hier und da noch ein paar sehr fetzige Stellen flicken, aber all in all ist sie fertig.

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Tunika mit Hose, Stiefel und Armwickeln. Leider ist das Bild sehr pixelig. 😦

Der Mantel:

Dieses Stück fraß zusammen mit der Maske vermutlich die meiste Zeit. Da ich meine Schnittmuster ja immer zusammenimprovisiere, dauerte das etwas länger. Aus Zeitmangel hab ich alle unsichtbaren Nähte mit der Maschine genäht und versäumt (der Stoff franst unglaublich schnell aus!). Besätze und grobe Nähte und die Flicken sind von Hand genäht.
Anschließend habe ich den Mantel noch ein bisschen gefetzt und mit schwarzer und brauner Acrylfarbe verdreckt.

Auf dem Foto fehlen noch die Verschlüsse aus Stoffstreifen, die ich einfach zusammen binde und leider sitzt das ganze Gebilde auf Püppi nur semigut. Diese Puppe hat aber auch beknackte Maße!

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Fast fertiger Mantel mit Perlenkette und Mieder. Das Schwarze darunter ist die Tunika.

Kopfputz (oder „die Lobhaube“):

Hier habe ich sehr improvisiert. Grundsätzlich ist es nur ein mit Stoff bezogenes, sehr hässliches Lederdingsi an dem noch ein paar Stoffstreifen, Perlen und ein schwarzes Tuch befestigt sind. Das Teil kann man im Nacken zusammen binden.

Alles noch sehr WiP und ich werde es in Zukunft auch vermutlich noch mal umbauen, aber für den Anfang reicht es erst mal. Wichtig war vor allem, dass es die ungeschminkten Teile von Kopf und Hals verbirgt. Das hat auch ganz gut geklappt bis auf den Hals vorn. Da muss auf jeden Fall eine bessere Abtarnung her. Aber das bekomme ich auch noch hin. Notfalls schminke ich mich bei der ersten Con halt mehr.

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Die WiP-Version ohne Dreck, mit Maske.

 

Der Rest:

Die Gürtelkonstruktion, bestehend aus Mieder, altem Ledergürtel und Skriz Gürteltasche war mehr als unausgereift. Zum Glück ist der Poncho so lang, dass man davon vermutlich genau gar nix gesehen hat. Trotzdem muss da eine bessere Lösung her, da ich spätestens bei warmen Temperaturen den Poncho auch mal aus lasse und genau dann muss das Konstrukt nach was aussehen. Zumal ich Skriz Tasche für den Charakter eigentlich nicht benutzen darf, weil da ja ein Auge drauf ist! Natürlich finde ich davon jetzt kein Bild..
Heißt also:- neue Gürteltasche bauen
– Mieder umbauen / pimpen

Von der Maske habe ich grade kein sinnvolleres Bild als das, was ihr oben bei der Lobhaube seht. Sie ist auch nicht weiter spektakulär, da ich bei den Stoßstellen der Form schon wieder sehr hässliche Ränder habe… die sind zum Glück größtenteils abgedeckt durch das Häubchen. Ich muss dringend an meiner Technik arbeiten.. u.u
Am MPS habe ich bemerkt, dass die Befestigung, bestehend aus einem Gummiband mit Druckknopf im Nacken noch nicht richtig passt. Soll heißen sie zieht mir die Maske an den Wangen noch nicht ganz ans Gesicht. Das nervt mich und das will ich noch ändern. Mal sehen ob ich das vorm Con noch schaffe.
Hier also:
– Gummizug anpassen

Mit der Lobhaube bin ich noch nicht zu 100% zufrieden, aber ich bin grade auch etwas planlos, wie ich die cool machen kann. Bleibt also vermutlich erst mal so.

Meine aktuelle To-Do-Liste sieht also wiefolgt aus:
– Mieder umbauen / pimpen
– neue Gürteltasche bauen
– Heilertasche pimpen und füllen (macht ja Sinn als Heiler, oder? :D)
– bessere Halsabtarnung machen
– Gummizug Maske

Und weil ihr mein Geblubber so standhaft durchgehalten habt, gibt es noch ein Wohnzimmerfoto von der ganzen Klamotte. Ein Besseres wird dann hoffentlich auf der ersten Con gemacht. Am MPS hatte natürlich niemand ein Handy mit zum Bilder machen… ^^°

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Ein Welpe ohne Stiefel.

Das hässliche, braune Ding da unter den Fransen des Ponchos vorn ist übrigens die Tasche. Meine Güte ist die grausig… ich mach dann mal ne neue… jetzt… ^^°

To be continued~


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Hilda, Tochter von Torkil aus Esgaroth

Hallo ihr Lieben,

heute will ich euch was über mein – neben Skrizgal – ältestes Charakterkonzept erzählen. Zwar habe ich sie bisher noch auf keiner Con wirklich gespielt, aber ich bin der Meinung dass sie trotzdem hier rein gehört. Schließlich hat sie sich trotzdem zu meinem typischen Marktcharakter entwickelt und was contechnisch nicht ist kann ja noch werden. Uuuund ganz insgeheim hege ich ja die Hoffnung, noch andere Leute mit diesem Konzept zu inspirieren. Natürlich völlig uneigennützig. 😉

Es begab sich also im Jahre 2014, dass der Wunsch aufkam, einen weiteren Charakter zu bauen. Einfach weil es mit Skriz nicht möglich ist, irgendwelche Tavernen oder Wald-und-Wiesen-Cons zu besuchen, wenn ich den Charakter nicht völlig aus der Rolle brechen will. Also ging das große Überlegen los, weil ich ja immer ewig lange brauche um mich für irgend ein Konzept zu entscheiden.

Irgendwann kam es aber dann so, dass ich auf Mimins Bastelblog (im Ning) einen „Gewandungstest“ aus Fundusstücken für einen Charakter aus Esgaroth entdeckte. Irgendwie sind wir dann ins Gespräch gekommen und haben uns (total aus versehen… ööhm :D) gegenseitig angefixt und somit war der Hintergrund schnell klar, auch wenn das Konzept noch lange brauchte, bis es mir ansatzweise in den Kram passte.

Mimins Borgad ist (natürlich) schon lange fertig ausgerüstet und spielbereit. Aber er ist ja auch ein bisschen verrückt, immer total motiviert und – das unterscheidet uns leider – ein viel effizienterer Bastler als ich. u.u“

Aber, genug rumgeheult. Darf ich vorstellen?

Hilda, Tochter von Torkil aus Esgaroh

Hilda ist die jüngste Tochter eines Tuchhändlers aus Esgaroth am langen See. In der Vergangenheit, also bevor das Feuer Einzug in den nahen Berg hielt und ihre Vorfahren, wie so viele andere aus Thal vertrieben wurden besaß die Familie einen gewissen Wohlstand. Doch seit einigen Jahren laufen die Geschäfte nicht mehr so gut und der einstige Wohlstand verblasste. An den früheren Reichtum erinnern nur noch vereinzelte, mehr oder weniger hochwertige Kleidungsstücke.
Schon als Kind war Hilda
weniger am Verkauf von Stoffen oder dem Knüpfen von Teppichen interessiert, sondern viel mehr neugierig auf alles was außerhalb des langen Sees liegt und ist gegenüber fast allem was sie nicht kennt sehr aufgeschlossen und wissbegierig.
Also stieg sie eines Tages
kurzerhand auf ein Handelsschiff, das Kurs gen Süden nahm um die Welt zu bereisen und neue Dinge kennen zu lernen.
Die Überfahrt verdient sie sich mit ihren Fähigkeiten als Schreiberin und dem Verkauf und Tausch von Gedichten, Liedern und Geschichten in Textform.

Obwohl die Idee für den Charakter schon relativ lange existiert ist das Konzept noch nicht zu 100% ausgereift. Aber gut, das ist erst mal so.

Für das Set von Esgaroth (aber auch Thal) in den Filmen wurde aus vielen v.a. vorderasiatischen und Himalaya Kulturen wild geklaut/abgekupfert, um ein stimmiges Gesamtbild hin zubekommen. Dabei bediente man sich u.a. bei der Mongolei, Nepal, Südrussland, Tibet, etc.. (bevor sich wer wundert, ja ich hab das aus jemandes Blogbeitrag abgekupfert. Zmd ein bisschen.. :P)
Da es sich um einer Handelsstadt handelt ist es durchaus logisch, viele verschiedene Stile in Architektur und besonders den Gewandungen zu mixen, so lange am Ende ein stimmiges Gesamtbild dabei rum kommt. Dafür liebe ich Fantasy!
Nachdem ich mich dann mit diversen Konzeptzeichnungen und selbstkonzipierten Schnittmustern rumgeschlagen habe, entstanden dann eine Pumphose, eine gefütterte Weste und eine Schärpe. Dazu sei gesagt dass ich vorher noch nie was genäht habe, was nach etwas aussehen sollte. Ich war echt stolz wie Bolle!! 😀
Und in Kombination mit ein paar Fundusdingen sah das Ganze dann so aus:

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Rechts mit der allerersten Konzeptzeichnung. Bitte verzeiht die schlechte Bildqualität.

Kein Kunstwerk aber hey.^^“

Leider saß die gelbe Hose nicht wirklich gut und war zu lang. Sie ist dann recht schnell einer braunen und schließlich der aktuellen blauen Hose gewichen. Beide gekauft weil Schnäppchen.
Die Weste ist auch ca. 20cm zu kurz geraten.
Und dieses Hemd brauche ich eigentlich kaum zu erwähnen. Zum Glück kam aber recht bald der Mimin daher (ja, der schon wieder! :D) und hat mich auf eine reduzierte und unglaublich geile Tunika aufmerksam gemacht.
Zusammen mit zuvor gekauftem und gebasteltem Schmuckzeug (jaa, Hilda ist ein Mädchen!) sah sie dann zum Epic 2014 so aus:

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Hilda 2.0

Und dann ist leider, leider lange nichts mehr passiert. Doch dann hatte ich 2015 wieder total viel Motivation und Ideen und sogar begonnen Dinge zu tun, bis ich dann leider arbeitsbedingt mal wieder einige Monate lang ins Ausland verschwand. Vorm Einsatz habe ich leider „nur“ das Gewandungskonzept optimiert, die rote Weste verlängert und die blaue Hose im Ausverkauf für nen 10er geschossen.
Außerdem kam zwischenzeitlich noch ein Päckchen vom lieben Mimin mit dem grünen Hobbit Artbook (in Ö sind die Leute zum Glück nicht so kaufwütig wie in DE :c ), einer blau gemusterten Umhängetasche die noch gemoddet werden will und einer total großartigen Tarsoly mit dem Wappen von Esgaroth.
*so viel Liebe!!*
Außerdem hab ich noch recht günstig einen (Kunst)Fellmantel geschossen, den ich bei Gelegenheit mal modden will, dass er dem von Bard zumindest ein klein wenig ähnelt. Warm ist er aber auf jeden Fall! 😀

Zur Veranschaulichung der Gewandungsentwicklung gibt es eine kleine Timeline bis 2015:

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Okay, widmen wir uns jetzt der oben erwähnten Konzeptüberarbeitung. Das grüne Artbook und Konsorten brachte einen nicht gerade unerheblichen Kreativitätsschub (wir erinnern uns, es war 2015 und ich kurz vorm nächsten Einsatz). Hier mal ein paar Bilder die mich inspiriert haben und es immer noch tun:

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Die meisten Bilder sind aus dem grünen Hobbit-Artbook (verdammt guter Tobak Leute!). Die Schärpe habe ich in einem Onlineshop gefunden der mongolische Kleidung verkauft.

Und außerdem eine To-Do-Liste: (Aktueller Stand Ende 2016)
rot ist wie immer Unangefangenes
orange ist begonnen oder vorhanden aber benötigt Bearbeitung
grünes ist fertig
(eingeklammertes) wird irgendwann mal besorgt

Sommerklamotte:
Bluse Mango
zweite Bluse/Tunika
blaue Sommerhose
braune Ersatzhose

Lagerschuhe/Schlappen/Espandrillos
rote Weste pimpen
Mongolischer Gürtel
Poncho
Blöder (Sommer)Hut
(Lederschuhe)

Winterklamotte:
Wollhose
Wolltunika
blaue Schärpe pimpen
Stiefel
(Kunst)Ledermantel pimpen
Mongolenhut
Handschuhe pimpen

Ausrüstung:
Schmuckzeug
Messer + Scheide
Gürtel
Esgaroth- Tarsoly
Blaue Umhängetasche pimpen
Schreibzeug
(Bartaxt)

Wie ihr seht ist das noch alles ziemlich bunt. Aber immer immerhin habe ich einige der Sachen auch schon zuhause liegen. Muss ich mich halt nur mal dran setzen. 😉
Sollte ich etwas fertig machen oder diese Liste bearbeiten, schreibe ich das Datum der Aktualisierung oben dazu.

Und jetzt noch ein Bild wo die neue Gürteltasche und die Umhängetasche zu sehen sind. Leider nur auf Püppi drapiert und etwas zerknittert:

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Aktuellster Stand: 2016

To be continued..


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Skrizgals Gewandung im Detail – Die Unterklamotte (Part 1)

Ich habe eben etwas gefunden was eventuell für den ein oder anderen interessant sein könnte. Besonders für jene, die gerade „ganz frisch“ ins Orkdasein geschlüpft sind und sich denken „Bis meine Klamotte so cool ist wie die der Anderen, dauert das noch Jahre!!“. Ich kann es nur wiederholen: (Fast) niemand hat auf seinem ersten Orkcon die perfekte und supercoole Klamotte. Es gibt eventuell ein, zwei Gestalten die das geschafft haben, aber es ist nicht die Regel! Wenn ich mir heute Bilder meiner ersten Gehversuche von 2012 und 2013 anschaue, bekomme ich regelmäßig Krämpfe. Um das zu verdeutlichen mal eine Gegenüberstellung:

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Larp ist und bleibt was du draus machst. 😉

Dass ich jetzt gewandungstechnisch dort stehe wo ich bin liegt nur daran, dass ich unglaublich viel Hilfe seitens der Community hatte (und immer noch habe), der Gewandungsstandart mittlerweile ziemlich hoch ist – was nicht heißt, dass es nicht schaffbar ist – und ich mein Zeug immer wieder weiter verbessere. Und ich bin wahnsinnig.. das kommt noch dazu.
Also liebe Neulinge, lasst euch nicht entmutigen. Fragt ruhig wenn ihr was wissen wollt! Die Menschen hinter den Masken geben gerne Hilfestellung. 🙂

______

Okay aber kommen wir zum eigentlichen Thema:
Ich habe besonders im vergangenen Jahr viel an der Konzeptschraube gedreht. Wie man sieht sind die Fetzen größtenteils verschwunden. Statdessen gibt es jetzt viele, viele Flicken und eine eng anliegende und sinnvoller strukturierte Untergewandung. Das liegt einfach daran, dass wir (die Hora-hai-Spieler) endlich einen Gewandungsleitfaden ausarbeiten. Da ist für Fetzen einfach kein Platz. Wer will im Wald schon dauernd hängen bleiben? Sobald der Leitfaden fertig ist wird er im Orklager zu finden sein.

Die Fetzentunika ist also einer gradlinigeren Tunika mit vielen, vielen Flicken gewichen. DieseFlicken sind hintergrundbedingt. Ich kann euch sagen, es war eine verdammte Heidenarbeit die alle anzunähen! Aber gute Filme haben die Nähabende kurzweilig gemacht. Nach ~4 Abenden war ich damit durch. Anschließend habe ich das ganze Teil zerlöchert, zerschnitten, wieder geflickt, ausgefranst und zum Schluss mit Bleiche bespritzt und alles in der Waschmaschine gewaschen um die Bleiche wieder los zu werden und alle Schäden noch mal großflächig zu fleddern. Wie genau das geht erfahrt ihr hoffenlich bald in einem Tutorial das ich zum Thema schreibe.

Die Hose habe ich 2012 als Ballonhose bei einem Ebay-Shop gekauft und seit dem immer wieder daran modifiziert, geblichen, wieder gefärbt,etc. bis sie mir in die Kram passte. Die zuvor unglaublich pluderigen Beine wurden unten radikal gekürzt und im Rushosenschnitt umgenäht. Außerdem musste der alte Bund mit Kordelzug einem Gummibund weichen. Diverse Flicken und Ausbesserungen hat es über die Jahre auch gegeben. Das Material ist so herrlich luftig, dass sie mir im IT schon ziemlich oft gerissen ist… naja.. das ist vermutlich mein einziges Kleidungsstück bei dem ich keine Hand anlegen muss um es used wirken zu lassen. *lach*

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Flickentunika mit umgenähter Pluderhose.

Über der Tunika trage ich derzeit eine ziemlich eingesiffte Weste (Acrylfarbe und Schuhcreme 😉 ). Sie ist vom Stil her etwas an die Kapuze angelehnt. Außer als zweite Schicht hat die keinen großen Nutzen. Am Kragen habe ich Wolle angenäht, verklebt und dann mit flüssigem Latex verschmiert – für den Schmoddereffekt. Ich bin noch nicht ganz zufrieden damit. Aber das Teil ist sowieso noch WIP, wie man am braunen Teil des Kragens vielleicht sieht. Und vielleicht werde ich es eh ersetzen, mal sehen.

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Komplette Untergewandung.

Dazu trage ich fingerlose Handschuhe mit Stulpen aus alten Socken die auch wieder mit Flicken benäht sind (WIP) und im Sommer trage ich außerdem beflickte Tabis (WIP). Die Tabis muss ich bei Gelegenheit noch altern, eindrecken und außerdem die sexy Fußriemchen abtarnen. Die geben den Schlappen den benötigten Halt am Fuß (wirklich, jetzt schlappen sie nicht mehr!). Ohne die Riemen sind mir die Tabis immer abgehauen was im Kampf oder im Wald unglaublich nervig war.

Im Winter, nassem oder kaltem Wetter trage ich derzeit braune Wikingerstiefel oder für Schlachten (bisher noch sehr stümperhaft) abgetarnte Springerstiefel. Die Springer bekommen bei Zeiten (hoffentlich) eine schöne Abtarnung.

Ihr seht, man kann schon mit rellativ wenig Aufwand (abgesehen von den 123866567836451 Flicken jetzt…) eine orkische Unterklamotte bauen die aus wenigen Schichten besteht aber trotzdem dem heutigen Gewandungsstandart gerecht wird. 🙂

To be continued…


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IT-Lampe (Weihnachtsgeschenk)

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Verzeiht die schlechte Bildqualität, aber ich hab kein besseres Bild mehr.

Diese Lampe habe ich mal meiner Schwester zu Weihnachten gemacht. Dabei handelt es sich einfach um eine in Pappmaché versteckte Minitaschenlampe, die auf eine mit Wasser und Dekoglassteinchen gefüllte Vaase gesteckt ist.
Die Batterien lassen sich problemlos austauschen.

Da sie unter anderem eine Magierin spielt, war das ganz passend als „magische“ Lichtquelle. Und so viel ungefährlicher als offenes Feuer im Zelt!

Der einzige Nachteil: Die Taschenlampe ist nur aufs Glas augesteckt, sodass man sie NICHT als Griff verwenden kann. Dadurch ging das erste Glas leider schon zu bruch. Nächstes Mal muss ich das ändern.. Anfängerfehler. ^^°

Ein Tutorial zu der hübschen Lampe könnt ihr auf der Seite der wunderbaren MissViscid Designs unter Bastelanleitungen finden, oder hier. (Achtung, hier geht ein Fenster mit einer pdf auf. 😉 )


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Und so begann es…

Hallo ihr Lieben!
Ich finde hier im Netz immer wieder so tolle Blogs über (Larp)Gebastel, da juckte es mir schon seit einiger Zeit auch einen anzulegen.

Mittlerweile haben sich bei mir zuhause einige Projekte angesammelt, von denen aber nur die wenigsten wissen. Warum sie also nicht mal hier zeigen? Natürlich hat das hier nichts damit zu tun, mich selbst zu motivieren, nein, nein… 😉

Also hier der Eröffnungspost!

PS: Bis Ende März muss ich mich leider noch mit äußerst spackigem Internet zufrieden geben, wodurch ich oft nicht mal auf den Blog komme. Dass ihr das hier lest liegt auch nur an ewigem rumprobieren.. Aber ich tu mein Bestes.^^°
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Skrizgal Shiku û Bukra Shira Hai

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Skrizgal am Zabis Udu-Con, Oktober 2016

Heute stelle ich euch meinen ersten Charakter vor. Planung und Bau begannen nach meiner ersten NSC-Con (Antika II) im Herbst 2012 und meine erste Con mit ihr (und überhaupt als SC) war das Epic Empires 2013.

Ich hab mich lange schwer getan, mich überhaupt auf ein Charakterkonzept festzulegen. Aber als ich dann 2012 auf einem Mittelaltermarkt einen kleinen Orkclan gesehen habe, wusste ich sofort: das will ich auch! Knapp ein Jahr später war ich dann auf meiner ersten Con mit ihr, dem Epic Empires.

Skriz verdient sich als Shirku (Späher) bei der Bukra Shira Hai ihr täglich Brot. Zwar ist sie in der Wildnis des Taubûrz (Düsterwald) geboren, aber sie genießt das vergleichsweise angenehme Leben in der Bukra. Hier muss sie zwar hart arbeiten um ihre Vorgesetzten und den Durba zufrieden zu stellen, aber immer hin gibt es hier meistens einen Platz am Feuer und genug zu fressen. Meistens.

Als Shirku muss sie schnell und leise sein. Deshalb (und auch wegen ihrer Herkunft) trage ich mit ihr nur Leder und Stoff. Die leichte Rüstung schützt mich OT ganz gut (besonders an Rumpf, Brust und Oberschenkeln und den Unterarmen) vor den gängigsten Larpwaffen. Natürlich würde sie IT keinen Armbrustbolzen oder Streitkolben aushalten, aber ich will ja auch eigentlich nicht getroffen werden. *pfeif*

An Bewaffnung gibt es aktuell einen Bogen, ein langes Messer und ein paar Wurfdolche (die auch fleßig genutzt werden). Und natürlich darf auch der obligatorische Prügel nicht fehlen. Die Axt auf dem Bild oben war in dem Moment Diebesgut. 😀
Allerdings überlege ich seit einiger Zeit vom Bogen auf einen Speer umzuswitchen. Bisher fehlte mir aber die Zeit und der Elan das umzusetzen. Ich bin mit dem Messer im Nahkampf nutzlos und immer mit dem Bogen losziehen mag ich auch nicht… Nicht dass  ich keine Lust hätte, aber im Hinterkopf sitzt immer der kleine Teufel der sagt „du verschießt grade nen 10er..“.

Nachdem ich jetzt seit 2013 eine Wendy-Maske getragen habe, hab ich mich im Herbst endlich mal selbst an einer Maske versucht. Das Ergebnis seht ihr hier:

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Skrizgal 2.0, noch ohne angelatexte Dreads

Die „alte“ Maske war nicht etwa kaputt o.Ä., ich wollte mich einfach mal selbst an einer Maske versuchen. Außerdem hab ich bemerkt, dass Vollmasken mich bei meiner bescheidenen Fitness einfach fertig machen, wenn ich viel rennen muss – was ja als Shirku nunmal mein Job ist. Also musste eine Halbmaske her!

Genaueres dazu gibt es dann in einem extra Beitrag. Hier sei nur gesagt, dass mein erster Maskenversuch ganz ordentlich geworden ist.Es gibt ein paar Kleinigkeiten die ich beim nächsten Abguss ändern werde, aber dazu dann mehr.

Und ich muss mir was überlegen mit den Dreads. Reingeflochten is zwar cool für eine Con (man hat genau keine Probleme mehr mit verfilzenden Haren), aber es dauert jedes mal Ewigkeiten bis man sie vorm Con drin und danach wieder rausgepult hat. Da ich eh eine Kapuze trage lässt sich da bestimmt was machen.

Genug damit. Mehr weiß ich grade nicht. Wenn ihr was genauer wissen wollt, dann schreibt es mir. 🙂

Zum Abschluss ein lusties OT-Foto~

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Auch auf dem ZUC 2016 entstanden. Leider weiß ich den Namen der lieben Fotografin nicht, die auch das Bild ganz oben geschossen hat. 😦